Wie sicher ist Ihr Passwort?

Es ist erschre­ckend, wie vie­le Men­schen unsi­che­re Pass­wör­ter benut­zen. Vie­le nut­zen immer noch »123456« oder »qwertz«. Das sind kei­ne siche­ren Pass­wör­ter und in einem Bruch­teil einer Sekun­de geknackt.

Sichere Passwörter

Ein siche­res Pass­wort soll­te
— min­des­tens 12 Zei­chen lang sein.
— Klein- und Groß­buch­sta­ben [a‑z, A‑Z]
— Zah­len [0–9] und
— Inter­punk­ti­ons- und Son­der­zei­chen [-+.,;:/()?!_#*%&$] ent­hal­ten.

Bit­te beach­ten Sie unbe­dingt:
— Kei­ne Leer­zei­chen, Umlau­te oder nicht druck­ba­re Zei­chen
— Kei­ne iden­ti­sche Zei­chen in Fol­ge ab dem 3. Zei­chen
— Kei­ne Zei­chen­fol­gen auf der Tas­ta­tur ab dem 3. Zei­chen
— Kei­ne ABC- und Zah­len­rei­hen ab dem 3. Zei­chen

Passwortkarten

Wer nur weni­ge Pass­wör­ter zu ver­wal­ten hat, für den ist bestimmt die Pass­wort­kar­te der Com­pu­ter­zeit­schrift ct inter­es­sant: »Pass­wort aus Papier – Kenn­wör­ter mit Zet­tel und Stift ver­wal­ten«. Die dort vor­ge­stell­te ct-Pass­wort­kar­te kann hier her­un­ter­ge­la­den wer­den.

Der Ver­ein »Deutsch­land sicher im Netz« bie­tet auch eine Pass­wort­kar­te an. Die­se kann man per E‑Mail bestel­len oder hier her­un­ter­la­den. Statt eines kom­pli­zier­ten Pass­wor­tes muss man sich nur drei Din­ge mer­ken: den Anfangs­punkt in der Tabel­le, den Ver­lauf und den Aus­stiegs­punkt.

Passwort-Manager

Um die vie­len Pass­wör­ter zu ver­wal­ten, soll­ten Sie über einen Pass­wort­ma­na­ger nach­den­ken. Als Open Source Soft­ware wird Key­Pas­sX sehr emp­foh­len.

Ich selbst ver­wal­te mit 1Password der­zeit rund 270 Pass­wör­ter und Zugangs­codes auf dem Com­pu­ter. 1Password kann im eige­nen W‑LAN die Pass­wör­ter auch mit dem Tablett und Smart­pho­ne syn­chro­ni­sie­ren. 1Password ist nicht gera­de bil­lig, aber durch sei­ne unkom­pli­zier­te Anwen­dung auf allen Gerä­ten jeden Cent wert.

1Password bie­tet auch wei­ter­ge­hen­de Dienst­leis­tun­gen an. Dazu muss jedoch die Pass­wort-Daten­bank – wenn auch ver­schlüs­selt – auf US-Ser­vern gespei­chert wer­den. Davon ist jedoch drin­gend abzu­ra­ten.